Ortsvorsteher
Mehr: Heinrich Schepers, Bonekampstraße 17, Tel.: 02857/3510
Haffen: Johann Venhorst, Ingenlaeckstraße 12, Tel.: 02857/2787
Haffen - Mehr ist ein Doppeldorf am Niederrhein
Es ist ein Ortsteil der Stadt Rees und liegt im südlichen Bereich des Stadtgebietes. In beiden Ortsteilen ist der dörfliche Charakter bisher erhalten geblieben.
Haffen und Mehr sind geprägt durch die zahlreichen am Wasserflächen. Da ist zuerst der Rhein, der die Landschaft Niederrhein von alters her gestaltet hat. Zurückgeblieben sind von den Hochwassern, die früher das Leben der Menschen hier viel einschneidender beeinflusst haben, die Hochwasserlöcher - hier am Niederrhein "Rennen" genannt. Heute wird der Rhein durch Deiche zurückgehalten und nur noch die Aue vor dem Deich steht zu Hochwasserzeiten unter Wasser.
Die Gewinnung von Kies - niederrheinisches Gold genannt - lässt heute immer neue Wasserflächen entstehen. Sie locken Camper, Angler und Wassersportler an. Durch den Ausbau der Wirtschaftswege ist unsere Region inzwischen auch ein Paradies für Radfahrer geworden, die die tischebene Landschaft vom Sattel aus genießen.
Denkmal für einen Pfarrer und Wohltäter
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Mehr
Herkunft der Ortsbezeichnung und Geschichte Mehr (Mere, Mer, Meer von lat. mare "Meer") ursprünglich Wasser- und Sumpfgegend im Stromgebiet des ehemals nicht eingedämmten Rheinlaufs, ist eine uralte Ansiedlung der Kelten (bis 56 v. Chr.). Germanische Wohnspuren und römische Grabfunde wurden auf dem zu Mehr gehörenden Hoch (Mehrhoog) festgestellt. Bei Kruisdyck nahe dem Dorf stand bis 1822 ein viereckiger fränkischer Wehrturm.
Die Pfarrkirche war der Ursprung des Ortes. Sie wurde um 600 auf dem höchsten Punkt errichtet, um sicher vor dem Hochwasser zu sein.
945 wurde der Oberhof, der wohl die Keimzelle des Ortes ist, von Luitgard, der Tochter von Otto dem Großen, dem Stift von Xanten vermacht. Auf dem Oberhof steht heute die Gaststätte "Zur Rose" (Bömer).
Im Amt Haffen-Mehr-Mehrhoog wurden die drei Orte zusammengefasst, aber durch die kommunale Neuordnung 1975 wurde diese zerschnitten. Mehhoog kam zu Hamminkeln, Haffen und Mehr wurden Ortsteile von Rees. (RP)
Haffen
Herkunft der Ortsbezeichnung und Geschichte Haffen hieß zunächst Reenen, dieser Name verschwand aber später und die Bezeichnung Haffen setzte sich durch. Vermutlich kam der Ort zu dem Namen, weil die Kirche in der Flur "Haffenslok" stand. Heimatforscher glauben, dass Haffen "zum stehenden Wasser" bedeutet. (RP)
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf | Höchster Punkt: | 20m ü. NN |
| Kreis: | Kleve | Niedrigster Punkt: | 13m ü. NN |
| Fläche: |
109,66 km² Stand 31.12.2003 |
Nord-Süd Ausrichtung: |
15km |
| Einwohner: | 203 Einwohner km² |
West-Ost Ausrichtung: |
16km |
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Gliederung des Stadtgebiets: |
8 Ortsteile Haffen, Mehr, Haldern, Millingen, Empel, Bienen, Empel, Rees |
Geografische Lage: |
51°45 n.B. 06°24 o.B. |
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Stadt: Postleitzahl: Kennzeichen: |
Rees 46459 KLE |
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